Meine Ziele

Wohnen ist ein Grundrecht

Die Preise fürs Wohnen haben sich in der Region in den letzten zwölf Jahren verdoppelt. So darf es nicht weitergehen. Wohnen ist ein Grundrecht und darf nicht den Kräften des Marktes überlassen werden!

Wir werden alle Steuerungsmöglichkeiten des Landes nutzen, um Wohnen bezahlbar zu halten.

Hierzu gehören

  • die sozial gerechte Bodennutzung
  • eine Erhaltungssatzung
  • Vorkaufsrechte
  • Erbpacht
  • die Stärkung von Mieterrechten und Grundstücksvergaben nach Zusicherung preiswerter Mieten
  • der Bau von 100.000 neuen Wohnungen im Jahr

Sozialer Klimaschutz vor Ort

Auch beim Klimaschutz können wir ganz konkret vor Ort viel tun und dabei die soziale Ausgewogenheit im Blick behalten. So können auch städtische und ländliche Regionen besser zusammenwachsen und das Pendeln zwischen Wohnort und Arbeit wird angenehmer. Dafür brauchen wir den Mut zu gestalten und nicht bloß zu verwalten.

Zum Beispiel

  • mit einem Angebot an Bus und Bahn, das es wirklich attraktiv macht, das Auto stehenzulassen, weil es schneller, komfortabler und günstiger ist.
  • Mit dem Ausbau der Infrastruktur für E-Autos, gerade auch für Mehrfamilienhäuser,
  • Mit dem Ausbau von Windkraft, Wasserstoff und Solarenergie, für den wir uns trauen müssen, zu investieren!

Zuverlässige Verkehrsanbindungen

Im Zuge der Verkehrswende müssen öffentliche Anbindungen zur Münsteraner Innenstadt gestärkt werden. Eine Verbesserung der Anbindungen im OPNV ist zwingend notwendig, damit dieser eine echte Alternative zum Individualverkehr wird. In einem Interessensausgleich müssen wir die  Innenstadt für alle erreichbar halten und gleichwohl die Aufenthaltsqualität verbessern, was nicht ohne eine Reduzierung des Indidualverkehrs geht.

Das funktioniert so:

  • Mit einer dichteren Taktung, die mehr Flexibilität ermöglicht: Fahr dann, wann Du willst!
  • Mit Zuverlässigkeit, die auch Pendler*innen den Umstieg auf den ÖPNV leicht macht
  • Mit Bezahlbarkeit, damit alle von A nach B kommen, egal, wie groß der Geldbeutel ist.

Gerechte Bildung

Die Bildungsgerechtigkeit braucht klare politische Entscheidungen, die vor Ort ankommen. In Münster sind unsere beiden mittlerweile erwachsenen Kinder zur Schule gegangen und wir konnten vor zwanzig Jahren die Schulform noch ganz selbstverständlich auswählen. Das ist aktuell nicht mehr möglich, weil hunderte Schulplätze in Münster fehlen.

Deshalb:

  • Mehr Plätze an den Schulen: Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, dass sowohl in Münster als auch in Havixbeck und Nottuln die hoch nachgefragten Plätze für längeres gemeinsames Lernen in ausreichender Zahl geschaffen werden
  • Jedes Kind soll einen Platz an der gewünschten Schulform erhalten

Zudem betrifft Bildungsgerechtigkeit auch Studierende. Für sie fordere ich insbesonders:

  • Ein auskömmliches BAföG, mit dem sich gut leben und studieren lässt
  • Die Abschaffung prekärer Praktikumsplätze

Das Leben in Münster, Havixbeck und Nottuln weiter verbessern

Seit vielen Jahren trete ich politisch wie beruflich für die Verbesserung der Lebenssituation aller Menschen ein. Gerade in schwierigen Zeiten, wie aktuell in der Corona-Pandemie, sind Solidarität und Hilfsangebote sowie  die damit verbundene Kommunikation und das interkulturelle Miteinander von besonderer Bedeutung. Wir brauchen keine millionenschwere Prestigeprojekte, die Zukunftsinvestitionen über Jahre und Jahrzehnte erschweren, sondern Treffpunkte für Jung und Alt. Und zwar da, wo die Menschen leben.

Wir brauchen:

  • Eine flächendeckende Ausstattung mit Treffs in den Wohnquartieren, Bildungshäusern und Jugendeinrichtungen
  • Den Ausbau des Sozialen Arbeitsmarktes
  • Begegnungsangebote in Ortsteilen
  • Eine passgenaue Sportinfrastruktur einschließlich einer adäquaten Ausstattung mit Bädern.